Freie Christengemeinde Flensburg e.V.
Freie Christengemeinde Flensburg e.V. 

Wir verbringen Zeit miteinander

Warum?

Als Gemeindemitglieder verbringen wir Zeit miteinander, weil wir an das Wort Gottes glauben und uns gegenseitig helfen wollen als Christen im Heute zu leben.

Wir treffen uns jeden Sonntag um 10.00 Uhr zum Gottesdienst. Nach dem Gottesdienst nehmen wir uns bei einer Tasse Kaffee Zeit uns miteinander auszutauschen und einander besser kennen zu lernen.

Dann gibt es mehrere Hauskreise, die nach Absprache unter der Woche stattfinden. Dort treffen wir uns zusätzlich in kleinen Gruppen in gemütlicher Atmosphäre, sprechen über das Wort Gottes und versuchen uns gegenseitig zu unterstützen, wenn ein anderer in der Gruppe Probleme hat.

Darüber hinaus werden Bibelunterricht, Lobpreisabende und andere Veranstaltungen angeboten.

Weil wir glauben, dass die Bibel noch heute verbindlich für unser Leben ist, sind unsere Gottesdienste von verschiedenen Formen der Anbetung, des Lobpreises, der Fürbitte und der Verkündigung des Wortes Gottes geprägt. Nicht jeder ist es gewohnt, auf diese Weise einen Gottesdienst zu feiern. Deshalb möchten wir Ihnen dazu einige Antworten aus der Bibel geben.

 

Unsere Gottesdienste

 

Die Verkündigung des Wortes Gottes ist das zentrale Thema unserer Treffen: “Lasst das Wort Christi reichlich unter euch wohnen.“ (Kol. 3.16)

 

In der Anbetung wird Gott durch Gesang und Gebet geehrt. Wir können wegsehen von uns und unseren Problemen und uns der Gegenwart Gottes und Seinem Wirken öffnen.

 

Chorusse sind kurze Lieder, die wir zum Lobpreis und zur Anbetung singen, um Gott zu verherrlichen.

Die Bibel kennt nicht nur das Singen im Verstand (d.h. in der Muttersprache), sondern auch das Singen im Geist, d.h. Singen in einer von Gott geschenkten Sprache: “Ich will Psalmen singen im Geist und will Psalmen singen mit meinem Verstand. ( 1. Kor. 14,15 )

 

Händeheben ist ein Ausdruck des Verlangens nach Gott und des Sich-Öffnens für Seine Liebe und Seinen Segen: “Erhebt eure Hände im Heiligtum.“ (Ps. 134,2)

 

Das Empfinden von Freude und Begeisterung wird manchmal durch Händeklatschen zum Ausdruck gebracht. Nicht nur der Mund, auch die Hände sollen Gott die Ehre geben: “Klatscht froh in die Hände alle Völker, jauchzt Gott mit fröhlichem Schall.“ (Ps. 47,2)

 

In den Gottesdienst gehören nach 1. Korinther 14 auch die geistlichen Gaben der Prophetie sowie der Sprachenrede mit Auslegung. Beides sind Gaben des Heiligen Geistes, durch die Gott einem Einzelnen oder der ganzen Gemeinde ein Wort zur Auferbauung, Ermahnung oder Tröstung sagt: “Bemüht euch aber um die Geistesgaben, am meisten jedoch darum, dass ihr prophetisch zu reden vermögt.“ (1. Korinther 14,13)

 

Händeauflegung in Verbindung mit Gebet praktizieren wir nach dem Vorbild Jesu und seiner Jünger bei verschiedenen Anliegen, wie z. B. beim Gebet für Krankenheilung und bei Segnungen. „Auf Kranke werden sie Hände legen, so wird es besser mit ihnen werden.“ (Markus 16,18)

 

Manchmal wird das gemeinsame Gebet praktiziert, in dem die ganze Gemeinde für bestimmte Anliegen gleichzeitig betet: „Danach beten alle gemeinsam zu Gott...(Apostelgeschichte 4, 24)

 

Was wir glauben

 

Bibel:

Wir glauben, dass die Bibel das von Gott inspirierte und allein unfehlbare Wort Gottes ist. Wir glauben an das Dasein des einen Gottes, der in Ewigkeit in drei Personen war, ist und bleibt: Den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist.

Wir glauben an die jungfräuliche Geburt, den stellvertretenden Versöhnungstod, die leibliche Auferstehung,, triumphale Himmelfahrt und beständige Fürsprache des Herrn Jesus Christus und dass er wiederkommt zur Entrückung seiner Gemeinde und zur Vollendung aller Dinge.

 

Erlösung:

Wir glauben an den Sündenfall des Menschen und an die Erlösung durch das Blut Jesu Christi als einzigem Mittel zur Erlangung des persönlichen Heils. Dieses als Bekehrung und Wiedergeburt bekannte Erlebnis ist ein Werk des Heiligen Geistes und erfolgt auf Grund von Buße und Glauben an den Herrn Jesus Christus.

 

Arnim Häbel, Pastor der Gemeinde

 

Ich bin am 18. November 1958 in Lüneburg geboren. Von 1977 – 1992 diente ich als Soldat bei der Bundeswehr. Dort fand ich 1989 auch zu Jesus. Ich begann dort aus Interesse die Bibel zu lesen. Irgendwann bekam ich eine heftige Grippe. Da ich zu der Zeit alleine lebte und die Krankheit an einem Wochenende ausbrach, hatte ich keine Medikamente zu mir genommen. Schließlich erinnerte ich mich daran, dass ich in der Bibel gelesen hatte, dass Jesus viele Menschen heilte. Schließlich sprach ich ein ganz einfaches Gebet. Und unmittelbar nach dem Amen stellte ich fest, dass keinerlei Krankheitssymtome mehr vorhanden waren. Das Fieber war verschwunden, genauso wie Heiserkeit, Husten, Halsschmerzen und alle sonstigen Beschwerden. Ich war völlig gesund. Mir wurde klar, dass konnte nur Jesus gewesen sein und so las ich die Bibel intensiver und wollte wissen, was an der Bibel wirklich dran war.

Nur wenige Tage später sah ein anderer Soldat, dass ich in der Bibel las. Er sprach mich an und lud mich zu einem Gottesdienst in einer freikirchlichen Gemeinde ein. Der Gottesdienst beeindruckte mich sehr. Man kannte sich untereinander und es war eine sehr freundliche Atmosphäre und der Lobpreis wurde mit modernen Musikinstrumenten gespielt. Der Pastor, ein Missionar aus Neuseeland, predigte dann von Jesus, als wenn er sein bester Freund wäre. Am Ende des Gottesdienstes wurde mir dann noch ein Buch von R.A.Torrey, einem Erweckungsprediger aus dem vorherigen Jahrhundert geschenkt. In dem Buch ging es um einen Anfang oder Neuanfang mit Gott. Der Autor schrieb von der Liebe Gottes, dem Sterben Jesu am Kreuz und der Notwendigkeit der Busse und der persönlichen Bekehrung. Als ich in einem Gebet mein Leben Jesus auslieferte, erlebte ich eine tiefgreifende Freude, einen inneren Frieden, wie ich ihn nicht kannte und wusste genau, dass ich bei Gott angenommen war und dass mir  meine Schuld vergeben war.

Ich entdeckte in der Bibel Aussagen wie aus Johannes 3,3: „Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, kann er das Reich Gottes nicht sehen.“

Ich wusste, das war auch bei mir geschehen. Bald darauf lies ich mich taufen und kurz danach gab mir der Heilige Geist mit einem Wort aus der Bibel eine Berufung zum geistlichen Dienst. Das Wort war aus Psalm 101, 6: „Meine Augen sind auf die Treuen im Lande gerichtet, damit sie bei mir wohnen. Wer auf vollkommenen Weg wandelt, der darf mir dienen.“

Am Ende der Bundeswehrzeit finanzierte mir die Bundeswehr das Theologiestudium. 1995 kam ich nach dem Studium als Vikar in die Freie Christengemeinde nach Flensburg.1997 wurde ich  zum Pastor ordiniert und seit 1999 habe ich die Verantwortung für die Gemeinde als Pastor übernommen.

 

 

 

Angelika Asmussen, Gemeindeleiterin

 

Ich bin am 26.02.1960 geboren, verheiratet und habe einen Sohn.  Ich habe eine Ausbildung zur Rechtsanwalts- und Notargehilfin gemacht und bin  seit über 30 Jahren beim Kraftfahrt-Bundesamt in Flensburg beschäftigt. Dort lernte ich nach einem Krankenhausaufenthalt einen Kollegen kennen, der gläubig war. Er und seine Frau begegneten mir mit sehr viel Liebe, ohne aufdringlich zu sein und ich lernte in ihnen Menschen kennen, die so ganz anders waren, als ich es bisher kennengelernt hatte. Wir fuhren gemeinsam in den Urlaub und ich hatte irgendwann das Bedürfnis zu fragen, warum sie so anders waren. Sie erzählten mir vom Glauben und ich wollte mehr wissen und habe dann in diesem Urlaub mein Leben Jesus übergeben. Ich fing an, die Bibel zu lesen, betete und ging dann mit meinem Kollegen und seiner Frau in die Urchristliche Gemeinde in Flensburg. Dort leitete ich irgendwann eine Singlegruppe und lernte dort auch meinen Ehemann kennen. Inzwischen sind wir fast 25 Jahre verheiratet und haben viele Höhen und Tiefen erlebt.

Der Psalm 23 hat mich mein Leben lang begleitet.

"Ein Psalm Davids." Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.

 Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser. Er erquicket meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen.  Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich.  Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein. Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.

 

Ich kann sagen, dass trotz all der Probleme, sei es im gesundheitlichen Bereich, der Arbeit, der Familie, ohne Jesus ist für mich das Leben nicht mehr denkbar. Denn er ist es, der immer wieder neue Kraft gibt, zu ihm kann ich gehen, er hat immer ein offenes Ohr für mich, er trägt mich durch, er leitet mich.

Ich bin seit 2010 in der Freien Christengemeinde und habe nach und nach einige Aufgaben übernommen. Ich diene im Lobpreis, leite die Küche und bin seit April 2016 Gemeindeleiterin. Eine Aufgabe, die mir doch etwas Unbehagen bereitet hat, aber ich  weiß, dass Jesus mit mir ist und er mir hilft, den Dienst für die Gemeinde zu tun.

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